Das 3-Phasen-Modell: Ist/Soll-Analyse

Schritt 1) Detailanalyse: Definition Ist-Zustand
  • Erstellung neutraler und gesellschaftsunabhängiger Ist-Analyse aller bestehenden Verträge (Inhalt, Umfang, Zweckmässigkeit und Vollständigkeit) zur Beurteilung der Versicherungssituation
  • Risikoerkennung: Risikoidentifikation (Erkennen von Abhängigkeiten), Risikoanalyse (Erkennen von Gefahren), Risikoquantifizierung (Erkennen von möglichen Auswirkungen)
  • Risikoerfassung, Risikoverbesserung und Risikofinanzierung
  • Quantifizierung der Risiken und Eigenbehalte (Selbstbehalte, Wartefristen etc.) unter Berücksichtigung von Schadenverlauf, Eintrittswahrscheinlichkeit, Höchstschaden, Grossschaden-/ Katastrophenschutz, Risikobereitschaft etc.
  • Risikobeschreibung

Schritt 2) Bedürfnisdefinition
  • Besprechung der Erkenntnisse und der Grundlagen des Ist-Zustandes
  • Risikoanalyse/-beurteilung (Beurteilung Versicherungsbedürfnisse)
  • Aufnahme neuer Bedürfnisse (Philosophie, «Kennen lernen» Bedrohungsbild etc.) zur Definition des Soll-Zustandes
  • Erstellung eines Anforderungsprofils (Unterstützung bei Wahl der richtigen Versicherungssummen, Sublimiten etc.)

Schritt 3) Definition Soll-Zustand und Stellungsnahme
  • Auswertung Ist/Soll-Zustand der Versicherungssituation, d.h. Gegenüberstellung von Ist-Situation und Optimierungsvorschlägen sowie Zusammenfassung der Feststellungen, namentlich ob:
    - mit aktivem Riskmanagement (Risikovermeidung,
      Risikoverminderung und Risikoüberwälzung)
      Verbesserungen erzielt werden können
    - der bestehende Versicherungsschutz unverändert bleiben
      kann (Beurteilung von Lücken und Überschneidungen,
      Über-, Doppel- und Unterversicherungen, Abstimmung
      Deckungskomponenten, Synergieeffekte,
      Einsparungspotential etc.)
    - Änderungen dringend notwendig sind und wenn ja, wie
      sich das weitere Vorgehen präsentiert
    - Alternativen zur bestehenden Regelung möglich sind

Schritt 4) Massnahmenplan
  • Erstellung eines Konzepts (Optimierungsvorschläge) zum weiteren Vorgehen
  • Festlegung optimaler Arbeitsabläufe und Regelung Zuständigkeiten
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