Gesetzliche UVG-Tarifanpassung per 1. Januar 2010   26.10.2009

Auf Invaliden-, und Hinterlassenenrenten hat die obligatorische Unfallversicherung die gesetzlich vorgeschriebenen Teuerungszulagen auszurichten. Diese werden seit 2007 mit Zinsüberschüssen finanziert. Dieser gesetzliche Umlagebeitrag, fliesst von allen UVG-Versicherern in den „Fonds zur Sicherstellung künftiger Renten“.  

Das ungünstige Zinsumfeld, die stetige Zunahme der Renten und die Erhöhung der laufenden Renten führen dazu, dass der in der UVG-Prämie enthaltene Teuerungszuschlag per 1. Januar 2010 generell von 3% auf 9 % angehoben werden muss. Alle UVG-Versicherer sind davon betroffen. Gleichzeitig werden punktuell neue Einstufungen und Tarifeinreihungen durchgeführt. Die gesetzliche Tarifanpassung sowie eine allfällige Neueinstufung führen zu keinem ausserordentlichen Kündigungsrecht.

Bitte beachten Sie, dass die Lohnabzüge entsprechend anzupassen sind. Die Prämie für die Berufsunfallversicherung (BU) trägt der Arbeitgeber, diejenige der Nichtberufsunfallversicherung geht zu Lasten der Arbeitnehmenden. Eine Besserstellung gegenüber dieser gesetzlichen Mindestvorgabe ist selbstverständlich möglich.




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